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Automatische Online-Terminbuchung: So verabschieden Sie sich vom Papierkalender

Dennis Borsos25. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit · Dennis Borsos
In diesem Artikel

Der Papierkalender hat seinen Charme. Er liegt griffbereit, hat keinen Akku, und Sie wissen genau, wo Sie jeden Termin eingetragen haben. Bis ihn jemand vom Tresen mitnimmt, bis zwei Kolleginnen dieselbe Uhrzeit für zwei verschiedene Kunden notieren oder bis ein Kunde dreimal anruft, um zu fragen, ob am Samstag noch etwas frei ist.

Automatische Online-Terminbuchung löst genau diese Probleme: Der Kunde wählt seine Uhrzeit selbst, erhält Bestätigung und Erinnerung, und Sie sehen alles an einem Ort, auf jedem Gerät. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie das funktioniert, welche Varianten es gibt, wie Sie ohne Chaos vom Papier umsteigen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Was automatische Online-Terminbuchung konkret bedeutet

Ein automatisches Online-Terminbuchungssystem besteht in der Regel aus vier Komponenten:

  1. Ein zentraler Kalender. Der einzige Ort, an dem alle Termine stehen: pro Mitarbeiter, Leistung, Raum oder Gerät.
  2. Ein Kanal, über den der Kunde bucht. Eine Seite auf der Website, ein per WhatsApp verschickter Link, ein Chatbot oder ein Sprachagent, der den Termin am Telefon aufnimmt.
  3. Automatische Bestätigungen und Erinnerungen. Der Kunde erhält direkt nach der Buchung eine Nachricht und vor dem Termin noch eine.
  4. Regeln. Wie lange jede Leistung dauert, welche Pause zwischen Terminen liegt, wie lange vorher storniert werden kann, wer welche Leistung erbringen darf.

„Automatisch“ heißt: Sind die Regeln einmal festgelegt, arbeitet das System selbstständig. Sie greifen nur bei Ausnahmen ein.

Anzeichen, dass der Papierkalender nicht mehr reicht

  • Sie verbringen täglich viel Zeit am Telefon, nur um Uhrzeiten abzustimmen.
  • Es gab schon doppelt belegte Termine oder Kunden, die zu einer falsch notierten Uhrzeit kamen.
  • Kunden erscheinen nicht und sagen nicht ab, und Sie bleiben auf Lücken im Plan sitzen.
  • Sie können nicht schnell sagen, wie viele Termine Sie letzten Monat hatten oder welche Leistungen am häufigsten gebucht werden.
  • Wenn Sie fehlen, weiß niemand genau, wie der morgige Tag aussieht.
  • Kunden melden sich abends oder am Wochenende, und Sie können ihnen nicht antworten.

Wenn Sie sich in zwei oder mehr Punkten wiedererkennen, lohnt es sich, ernsthaft über eine Online-Lösung nachzudenken.

Ihre Möglichkeiten

1. Fertige Terminbuchungs-App

Es gibt viele Terminbuchungs-Apps im Abo. Sie sind schnell eingerichtet und decken die Grundbedürfnisse gut ab. Grenzen zeigen sich, wenn Sie besondere Regeln haben, wenn die Termine mit Lager, Rechnungsstellung oder CRM verknüpft sein sollen oder wenn die Daten in Ihrem eigenen System liegen sollen statt auf einer fremden Plattform.

2. Terminbuchung per Chatbot oder Sprachagent

Viele Kunden möchten nicht auf eine Website gehen und ein Formular ausfüllen. Sie wollen eine Nachricht schreiben oder anrufen. Ein WhatsApp-Chatbot oder ein KI-Telefonassistent kann das Gespräch führen, freie Zeiten prüfen und den Termin direkt im Kalender eintragen, zu jeder Uhrzeit. Bei Neurotech laufen die Agenten auf Claude, dem von Anthropic entwickelten Modell.

3. Maßgeschneiderte Anwendung

Wenn Termine das Herzstück Ihres Geschäfts sind und mit vielem anderen zusammenhängen (Kundenkartei, Leistungshistorie, verkaufte Produkte, Provisionen für Mitarbeiter), liefert Ihnen eine individuelle Anwendung genau den Ablauf, den Sie brauchen. Ein echtes Beispiel: Ein Kosmetiksalon, mit dem wir gearbeitet haben, hat jetzt eine eigene App und eine neue Website, und die Umsätze aus Zusatzleistungen, die bei der Buchung verkauft werden, sind um rund 40 % gestiegen.

Die Varianten schließen sich nicht aus. Viele Unternehmen starten mit einer Buchungsseite auf der Website, ergänzen dann einen WhatsApp-Chatbot und verbinden beim Wachsen alles in einer eigenen Anwendung.

Der Umstieg vom Papier, Schritt für Schritt

  1. Leistungen und Dauer notieren. Jede Leistung, wie lange sie realistisch dauert, wer sie erbringen kann, welche Vorbereitung zwischen zwei Kunden nötig ist.
  2. Regeln festlegen. Arbeitszeiten, Pausen, wie lange vorher ein Termin gebucht oder storniert werden kann, wie weit im Voraus gebucht werden darf.
  3. Kanäle wählen. Wo buchen Ihre Kunden am häufigsten: Telefon, WhatsApp, Instagram, Website? Beginnen Sie mit dem meistgenutzten.
  4. Künftige Termine übertragen. Übertragen Sie alle bereits vereinbarten Termine aus dem Kalender ins neue System. Tun Sie das an einem ruhigen Tag und prüfen Sie doppelt.
  5. Ein bis zwei Wochen parallel laufen lassen. Behalten Sie den Papierkalender anfangs als Reserve. Wenn Sie sehen, dass das neue System funktioniert, verzichten Sie darauf.
  6. Kunden informieren. Setzen Sie den Buchungslink auf die Website, ins Social-Media-Profil, in die E-Mail-Signatur und in die automatische WhatsApp-Antwort.
  7. Das Team schulen. Alle müssen einen Termin im System sehen, verschieben und stornieren können.

Erinnerungen: der Teil, der am meisten Geld bringt

Ein Kunde, der seinen Termin vergisst, hinterlässt eine leere Stunde, die Sie nicht mehr verkaufen können. Automatische Erinnerungen sind der einfachste Weg, solche Lücken zu verringern:

  • Sofortige Bestätigung nach der Buchung, mit Datum, Uhrzeit, Adresse und dem, was der Kunde mitbringen soll.
  • Erinnerung einen Tag vorher, mit der Möglichkeit, per Klick zu bestätigen oder umzubuchen.
  • Erinnerung am Termintag für Leistungen, bei denen Verspätungen Sie Geld kosten.
  • Nachricht nach dem Besuch mit einer Empfehlung für den nächsten Termin.

Wichtig: Sagt ein Kunde über die Erinnerung ab, wird der Platz im Kalender sofort frei und kann von jemand anderem gebucht werden. Beim Papierkalender bleibt die Lücke leer.

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Wie aus einem Termin ein Verkauf wird

Der Moment der Buchung ist der Moment, in dem der Kunde am offensten ist. Ein gut gebautes System kann:

  • eine ergänzende Leistung vorschlagen („Möchten Sie die Behandlung X dazubuchen? Sie dauert 15 Minuten länger.“);
  • Stammkunden ein Paket empfehlen;
  • den Kunden nach einiger Zeit daran erinnern, dass der nächste Besuch fällig ist;
  • Ihnen zeigen, welche Leistungen an welchen Tagen am häufigsten gebucht werden, damit Sie Ihr Team planen können.

Hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem Online-Kalender und einem System, das für Ihr Geschäft arbeitet.

Häufige Fehler

  • Zu viele Optionen für den Kunden. Hat das Formular 15 Felder, bricht der Kunde ab. Fragen Sie nur ab, was Sie wirklich brauchen.
  • Unrealistische Zeiten. Dauert eine Leistung tatsächlich 50 Minuten und Sie haben 30 eingestellt, sind Sie den ganzen Tag im Verzug.
  • Dauerhaft zwei Kalender parallel. Eine Übergangsphase ist gut, aber wenn Sie ewig Papier und online nebeneinander führen, kommt es zu Überschneidungen.
  • Kunden vergessen, die lieber anrufen. Nicht jeder bucht online. Sorgen Sie dafür, dass auch telefonische Termine im selben Kalender landen.
  • Personenbezogene Daten vernachlässigen. Name, Telefonnummer und Historie der Kunden sind personenbezogene Daten. Wählen Sie eine Lösung, die sie sicher speichert; lesen Sie auch, wie wir Datensicherheit angehen.

Was es kostet

Das hängt von der Variante ab. Eine fertige App hat in der Regel ein monatliches Abo. Eine maßgeschneiderte Lösung hat Umsetzungskosten sowie monatliche Kosten für Infrastruktur und Wartung. Als Richtwerte: Bei Neurotech beginnt die Umsetzung bei 800 € für einen WhatsApp-Chatbot, bei 1.500 € für einen KI-Telefonassistenten und bei 2.500 € für eine individuelle ERP- oder CRM-Anwendung, jeweils ohne MwSt., gezahlt in Raten, die an Lieferergebnisse gekoppelt sind. Die monatlichen Kosten hängen vom Volumen ab.

Am einfachsten bewerten Sie die Investition so: Wie viel Zeit verlieren Sie heute täglich mit dem Abstimmen von Uhrzeiten, und wie viele Lücken haben Sie im Plan, weil Kunden nicht erscheinen? Geben Sie beidem einen Wert und vergleichen Sie.

Checkliste vor der Wahl einer Lösung

  • Können Kunden über den Kanal buchen, den sie bereits nutzen?
  • Verschickt das System automatische Bestätigungen und Erinnerungen?
  • Lässt sich ein Termin leicht verschieben oder stornieren, ohne dass der Kunde anrufen muss?
  • Sehe ich die Termine aller Mitarbeiter an einem Ort?
  • Kann ich schnell Berichte über Termine und Leistungen abrufen?
  • Wo werden die Kundendaten gespeichert?

Der nächste Schritt

Wenn Sie den Papierkalender loswerden möchten, aber nicht wissen, welche Variante zu Ihnen passt, vereinbaren Sie ein kostenloses 30-minütiges Gespräch. Sie erzählen uns, wie Sie heute arbeiten, und wir sagen Ihnen ehrlich, ob eine einfache Lösung reicht oder ob sich ein eigens für Sie gebautes System lohnt.

Häufige Fragen

Was ist automatische Online-Terminbuchung?

Ein System, über das Kunden ihre Termine selbst buchen, per Website, WhatsApp oder Telefon, in einem zentralen Kalender. Das System prüft freie Zeiten, verschickt Bestätigungen und Erinnerungen und gibt den Platz automatisch frei, wenn jemand absagt. Sie greifen nur bei Ausnahmen ein, nicht bei jedem einzelnen Termin.

Werden ältere Kunden die Online-Terminbuchung nutzen?

Manche ja, andere werden weiterhin lieber anrufen. Deshalb sollte das System mehrere Kanäle akzeptieren: Online-Seite, WhatsApp-Nachricht und Telefonanruf. Ein KI-Telefonassistent kann telefonische Termine annehmen und in denselben Kalender eintragen, sodass Sie keine Kundengruppe verlieren.

Wie verringere ich die Zahl der Kunden, die nicht zum Termin erscheinen?

Das einfachste Mittel sind automatische Erinnerungen: eine Bestätigung direkt nach der Buchung und eine Erinnerung einen Tag vorher, mit der Möglichkeit, per Klick zu bestätigen oder umzubuchen. Sagt der Kunde rechtzeitig ab, wird der Platz frei und kann von jemand anderem gebucht werden.

Kann ich Termine automatisch über WhatsApp vergeben?

Ja. Ein WhatsApp-Chatbot kann das Gespräch mit dem Kunden führen, freie Zeiten im Kalender prüfen, den Termin eintragen und die Bestätigung schicken, zu jeder Uhrzeit. Bei Neurotech beginnt die Umsetzung eines WhatsApp-Chatbots bei 800 €, ohne MwSt.; die monatlichen Kosten hängen vom Nachrichtenvolumen ab.

Fertige App oder individuelle Anwendung für die Terminbuchung?

Bei einfachen Anforderungen und Standardregeln ist eine fertige App ein guter Anfang. Wenn die Termine mit Lager, Rechnungsstellung, Provisionen oder der Kundenhistorie verknüpft sind oder Sie die Daten in Ihrem eigenen System haben möchten, gibt Ihnen eine maßgeschneiderte Anwendung mehr Kontrolle und mehr Verkaufschancen.

Dennis Borsos
Dennis Borsos
Gründer, Neurotech AI
Baut KI-Systeme für Unternehmen in sechs Ländern.

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Automatische Online-Terminbuchung: So verabschieden Sie sich vom Papierkalender

Dennis Borsos25. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit · Dennis Borsos
In diesem Artikel

Der Papierkalender hat seinen Charme. Er liegt griffbereit, hat keinen Akku, und Sie wissen genau, wo Sie jeden Termin eingetragen haben. Bis ihn jemand vom Tresen mitnimmt, bis zwei Kolleginnen dieselbe Uhrzeit für zwei verschiedene Kunden notieren oder bis ein Kunde dreimal anruft, um zu fragen, ob am Samstag noch etwas frei ist.

Automatische Online-Terminbuchung löst genau diese Probleme: Der Kunde wählt seine Uhrzeit selbst, erhält Bestätigung und Erinnerung, und Sie sehen alles an einem Ort, auf jedem Gerät. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie das funktioniert, welche Varianten es gibt, wie Sie ohne Chaos vom Papier umsteigen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Was automatische Online-Terminbuchung konkret bedeutet

Ein automatisches Online-Terminbuchungssystem besteht in der Regel aus vier Komponenten:

  1. Ein zentraler Kalender. Der einzige Ort, an dem alle Termine stehen: pro Mitarbeiter, Leistung, Raum oder Gerät.
  2. Ein Kanal, über den der Kunde bucht. Eine Seite auf der Website, ein per WhatsApp verschickter Link, ein Chatbot oder ein Sprachagent, der den Termin am Telefon aufnimmt.
  3. Automatische Bestätigungen und Erinnerungen. Der Kunde erhält direkt nach der Buchung eine Nachricht und vor dem Termin noch eine.
  4. Regeln. Wie lange jede Leistung dauert, welche Pause zwischen Terminen liegt, wie lange vorher storniert werden kann, wer welche Leistung erbringen darf.

„Automatisch“ heißt: Sind die Regeln einmal festgelegt, arbeitet das System selbstständig. Sie greifen nur bei Ausnahmen ein.

Anzeichen, dass der Papierkalender nicht mehr reicht

  • Sie verbringen täglich viel Zeit am Telefon, nur um Uhrzeiten abzustimmen.
  • Es gab schon doppelt belegte Termine oder Kunden, die zu einer falsch notierten Uhrzeit kamen.
  • Kunden erscheinen nicht und sagen nicht ab, und Sie bleiben auf Lücken im Plan sitzen.
  • Sie können nicht schnell sagen, wie viele Termine Sie letzten Monat hatten oder welche Leistungen am häufigsten gebucht werden.
  • Wenn Sie fehlen, weiß niemand genau, wie der morgige Tag aussieht.
  • Kunden melden sich abends oder am Wochenende, und Sie können ihnen nicht antworten.

Wenn Sie sich in zwei oder mehr Punkten wiedererkennen, lohnt es sich, ernsthaft über eine Online-Lösung nachzudenken.

Ihre Möglichkeiten

1. Fertige Terminbuchungs-App

Es gibt viele Terminbuchungs-Apps im Abo. Sie sind schnell eingerichtet und decken die Grundbedürfnisse gut ab. Grenzen zeigen sich, wenn Sie besondere Regeln haben, wenn die Termine mit Lager, Rechnungsstellung oder CRM verknüpft sein sollen oder wenn die Daten in Ihrem eigenen System liegen sollen statt auf einer fremden Plattform.

2. Terminbuchung per Chatbot oder Sprachagent

Viele Kunden möchten nicht auf eine Website gehen und ein Formular ausfüllen. Sie wollen eine Nachricht schreiben oder anrufen. Ein WhatsApp-Chatbot oder ein KI-Telefonassistent kann das Gespräch führen, freie Zeiten prüfen und den Termin direkt im Kalender eintragen, zu jeder Uhrzeit. Bei Neurotech laufen die Agenten auf Claude, dem von Anthropic entwickelten Modell.

3. Maßgeschneiderte Anwendung

Wenn Termine das Herzstück Ihres Geschäfts sind und mit vielem anderen zusammenhängen (Kundenkartei, Leistungshistorie, verkaufte Produkte, Provisionen für Mitarbeiter), liefert Ihnen eine individuelle Anwendung genau den Ablauf, den Sie brauchen. Ein echtes Beispiel: Ein Kosmetiksalon, mit dem wir gearbeitet haben, hat jetzt eine eigene App und eine neue Website, und die Umsätze aus Zusatzleistungen, die bei der Buchung verkauft werden, sind um rund 40 % gestiegen.

Die Varianten schließen sich nicht aus. Viele Unternehmen starten mit einer Buchungsseite auf der Website, ergänzen dann einen WhatsApp-Chatbot und verbinden beim Wachsen alles in einer eigenen Anwendung.

Der Umstieg vom Papier, Schritt für Schritt

  1. Leistungen und Dauer notieren. Jede Leistung, wie lange sie realistisch dauert, wer sie erbringen kann, welche Vorbereitung zwischen zwei Kunden nötig ist.
  2. Regeln festlegen. Arbeitszeiten, Pausen, wie lange vorher ein Termin gebucht oder storniert werden kann, wie weit im Voraus gebucht werden darf.
  3. Kanäle wählen. Wo buchen Ihre Kunden am häufigsten: Telefon, WhatsApp, Instagram, Website? Beginnen Sie mit dem meistgenutzten.
  4. Künftige Termine übertragen. Übertragen Sie alle bereits vereinbarten Termine aus dem Kalender ins neue System. Tun Sie das an einem ruhigen Tag und prüfen Sie doppelt.
  5. Ein bis zwei Wochen parallel laufen lassen. Behalten Sie den Papierkalender anfangs als Reserve. Wenn Sie sehen, dass das neue System funktioniert, verzichten Sie darauf.
  6. Kunden informieren. Setzen Sie den Buchungslink auf die Website, ins Social-Media-Profil, in die E-Mail-Signatur und in die automatische WhatsApp-Antwort.
  7. Das Team schulen. Alle müssen einen Termin im System sehen, verschieben und stornieren können.

Erinnerungen: der Teil, der am meisten Geld bringt

Ein Kunde, der seinen Termin vergisst, hinterlässt eine leere Stunde, die Sie nicht mehr verkaufen können. Automatische Erinnerungen sind der einfachste Weg, solche Lücken zu verringern:

  • Sofortige Bestätigung nach der Buchung, mit Datum, Uhrzeit, Adresse und dem, was der Kunde mitbringen soll.
  • Erinnerung einen Tag vorher, mit der Möglichkeit, per Klick zu bestätigen oder umzubuchen.
  • Erinnerung am Termintag für Leistungen, bei denen Verspätungen Sie Geld kosten.
  • Nachricht nach dem Besuch mit einer Empfehlung für den nächsten Termin.

Wichtig: Sagt ein Kunde über die Erinnerung ab, wird der Platz im Kalender sofort frei und kann von jemand anderem gebucht werden. Beim Papierkalender bleibt die Lücke leer.

Möchten Sie sehen, wie das bei Ihnen funktionieren würde?
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Wie aus einem Termin ein Verkauf wird

Der Moment der Buchung ist der Moment, in dem der Kunde am offensten ist. Ein gut gebautes System kann:

  • eine ergänzende Leistung vorschlagen („Möchten Sie die Behandlung X dazubuchen? Sie dauert 15 Minuten länger.“);
  • Stammkunden ein Paket empfehlen;
  • den Kunden nach einiger Zeit daran erinnern, dass der nächste Besuch fällig ist;
  • Ihnen zeigen, welche Leistungen an welchen Tagen am häufigsten gebucht werden, damit Sie Ihr Team planen können.

Hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem Online-Kalender und einem System, das für Ihr Geschäft arbeitet.

Häufige Fehler

  • Zu viele Optionen für den Kunden. Hat das Formular 15 Felder, bricht der Kunde ab. Fragen Sie nur ab, was Sie wirklich brauchen.
  • Unrealistische Zeiten. Dauert eine Leistung tatsächlich 50 Minuten und Sie haben 30 eingestellt, sind Sie den ganzen Tag im Verzug.
  • Dauerhaft zwei Kalender parallel. Eine Übergangsphase ist gut, aber wenn Sie ewig Papier und online nebeneinander führen, kommt es zu Überschneidungen.
  • Kunden vergessen, die lieber anrufen. Nicht jeder bucht online. Sorgen Sie dafür, dass auch telefonische Termine im selben Kalender landen.
  • Personenbezogene Daten vernachlässigen. Name, Telefonnummer und Historie der Kunden sind personenbezogene Daten. Wählen Sie eine Lösung, die sie sicher speichert; lesen Sie auch, wie wir Datensicherheit angehen.

Was es kostet

Das hängt von der Variante ab. Eine fertige App hat in der Regel ein monatliches Abo. Eine maßgeschneiderte Lösung hat Umsetzungskosten sowie monatliche Kosten für Infrastruktur und Wartung. Als Richtwerte: Bei Neurotech beginnt die Umsetzung bei 800 € für einen WhatsApp-Chatbot, bei 1.500 € für einen KI-Telefonassistenten und bei 2.500 € für eine individuelle ERP- oder CRM-Anwendung, jeweils ohne MwSt., gezahlt in Raten, die an Lieferergebnisse gekoppelt sind. Die monatlichen Kosten hängen vom Volumen ab.

Am einfachsten bewerten Sie die Investition so: Wie viel Zeit verlieren Sie heute täglich mit dem Abstimmen von Uhrzeiten, und wie viele Lücken haben Sie im Plan, weil Kunden nicht erscheinen? Geben Sie beidem einen Wert und vergleichen Sie.

Checkliste vor der Wahl einer Lösung

  • Können Kunden über den Kanal buchen, den sie bereits nutzen?
  • Verschickt das System automatische Bestätigungen und Erinnerungen?
  • Lässt sich ein Termin leicht verschieben oder stornieren, ohne dass der Kunde anrufen muss?
  • Sehe ich die Termine aller Mitarbeiter an einem Ort?
  • Kann ich schnell Berichte über Termine und Leistungen abrufen?
  • Wo werden die Kundendaten gespeichert?

Der nächste Schritt

Wenn Sie den Papierkalender loswerden möchten, aber nicht wissen, welche Variante zu Ihnen passt, vereinbaren Sie ein kostenloses 30-minütiges Gespräch. Sie erzählen uns, wie Sie heute arbeiten, und wir sagen Ihnen ehrlich, ob eine einfache Lösung reicht oder ob sich ein eigens für Sie gebautes System lohnt.

Häufige Fragen

Was ist automatische Online-Terminbuchung?

Ein System, über das Kunden ihre Termine selbst buchen, per Website, WhatsApp oder Telefon, in einem zentralen Kalender. Das System prüft freie Zeiten, verschickt Bestätigungen und Erinnerungen und gibt den Platz automatisch frei, wenn jemand absagt. Sie greifen nur bei Ausnahmen ein, nicht bei jedem einzelnen Termin.

Werden ältere Kunden die Online-Terminbuchung nutzen?

Manche ja, andere werden weiterhin lieber anrufen. Deshalb sollte das System mehrere Kanäle akzeptieren: Online-Seite, WhatsApp-Nachricht und Telefonanruf. Ein KI-Telefonassistent kann telefonische Termine annehmen und in denselben Kalender eintragen, sodass Sie keine Kundengruppe verlieren.

Wie verringere ich die Zahl der Kunden, die nicht zum Termin erscheinen?

Das einfachste Mittel sind automatische Erinnerungen: eine Bestätigung direkt nach der Buchung und eine Erinnerung einen Tag vorher, mit der Möglichkeit, per Klick zu bestätigen oder umzubuchen. Sagt der Kunde rechtzeitig ab, wird der Platz frei und kann von jemand anderem gebucht werden.

Kann ich Termine automatisch über WhatsApp vergeben?

Ja. Ein WhatsApp-Chatbot kann das Gespräch mit dem Kunden führen, freie Zeiten im Kalender prüfen, den Termin eintragen und die Bestätigung schicken, zu jeder Uhrzeit. Bei Neurotech beginnt die Umsetzung eines WhatsApp-Chatbots bei 800 €, ohne MwSt.; die monatlichen Kosten hängen vom Nachrichtenvolumen ab.

Fertige App oder individuelle Anwendung für die Terminbuchung?

Bei einfachen Anforderungen und Standardregeln ist eine fertige App ein guter Anfang. Wenn die Termine mit Lager, Rechnungsstellung, Provisionen oder der Kundenhistorie verknüpft sind oder Sie die Daten in Ihrem eigenen System haben möchten, gibt Ihnen eine maßgeschneiderte Anwendung mehr Kontrolle und mehr Verkaufschancen.

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